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Historischer Saal mit Stuckdecke im Abendlicht

Denkmal & Bestand

Die Atmosphäre bleibt. Die Kamera auch.

Wenn Besichtigung Diebstahl einlädt und die Substanz keine Gehäuse duldet, muss die Technik im Ornament sitzen — nicht davor.

Ein Fall

Stuck, der eine Kamera trägt.

An einer denkmalgeschützten Immobilie — den Ort nennen wir nicht — war der Raum in den Besichtigungszeiten ungeschützt: Diebstahl, Vandalismus, offene Wege. Sichtbare Kameras hätten den Saal korrigiert. Das kam nicht in Frage.

Wir haben ein antikes Stuck-Element dreidimensional erfasst, in Stuck nachdrucken lassen, inklusive der Aufnahme für die Optik, und das Innenleben einer Kamera in das Ornament gelegt. Der Raum blieb der Raum. Die Überwachung war da.

Das Verfahren ist nicht für jedes Wohnhaus gedacht. Es ist für Substanz, die man nicht anfasst: bayerische Schlösser, Stiftungen, Bestandsbauten unter Auflage, Häuser der öffentlichen Hand.

Stuckrosette mit diskret eingesetzter Kameraoptik

Verfahren

Scannen. Nachbilden. Integrieren.

  1. 01

    Lesen

    Substanz, Auflagen, Besichtigungsbetrieb. Was darf sichtbar sein — und was darf es unter keinen Umständen.

  2. 02

    Scannen

    Das historische Element wird dreidimensional erfasst. Form, Profil, Patina als Ausgang, nicht als Kulisse.

  3. 03

    Nachbilden

    Stuck wird nachgedruckt, inklusive der Aufnahme für die Technik. Das Innenleben sitzt im Ornament, nicht davor.

  4. 04

    Übergeben

    Der Raum bleibt der Raum. Die Überwachung ist da, ohne die Atmosphäre zu korrigieren.

Kontakt

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